Ein bisschen Casino Royale, ein bisschen Ocean´s Eleven: Wenn Krefeld seine Casino-Nacht feiert, wird es glamourös! Dann verwandelt sich das Restaurant in einen mondänen Spielsaal.
Schon am Nachmittag werden Roulettekessel, Black-Jack-Tische und ein Craps-Feld aufgebaut. Die Croupiers und Servierkräfte – die Mitarbeitenden – gewanden sich in Jackett und Fliege, die Gäste – rund 24 BewohnerInnen – werfen sich für den Abend in Schale. Mit Handtasche, schicken Schuhen und Glitzeroberteilen warten sie ungeduldig auf den Einlass, die Zeit versüßt mit einem Kir Royal.
Die Türen öffnen sich – der Abend beginnt! Jeder erhält zu Beginn ein Säckchen mit 20 Jetons. Gespielt wird nicht um Geld, sondern um kleine Preise. Manche Gäste sind spielerfahren und erinnern sich an frühere Besuche in Baden-Baden oder sogar Monte Carlo. Andere betreten an diesem Abend Neuland. „Dass ich das auf meine alten Tage noch erleben darf“, sagt eine Dame, „noch nie in meinem Leben war ich im Casino.“ Eine andere meint lachend, sie sei normalerweise um 20 Uhr im Bett. Eine Bewohnerin war Stunden vor Beginn nervös, weil sie noch nie ein Casino betreten hatte. Mit Unterstützung einer Pflegekraft bereitete sie sich sorgfältig vor.
Nicht allen sind die Regeln geläufig. Zu Beginn werden die Spiele erklärt. Wenn während des Abends jemand den Tisch wechselt oder neu dazukommt, wird erneut erläutert, wie gesetzt wird, was zählt und wann gewonnen ist. Die Mitarbeitenden übernehmen diese Rolle bei der vierten Casino-Nacht mit Selbstverständlichkeit. Das Team ist eingespielt und jeder betreut seinen Tisch sicher. Selbst Familienangehörige unterstützen: „Mein Mann ist immer Croupier beim Roulette“, sagt Einrichtungsleiterin Astrid Ginter. „Viele Bewohner kannten ihn nicht und dachten beim letzten Mal, wir hätten ihn in Duisburg im Casino ausgeliehen!“
Auch die Küche versprüht Glamour: ein Kir Royal als Aperitif, später ein Mango-Sekt-Cocktail mit Blue Curaçao, Garnelen, Lachscreme und Salate für die Pausen. Bis 21 Uhr wird gezockt, gewonnen und verloren – ein aufregender Abend, der von den SenorInnen absolut wertgeschätzt wird. „Viel Aufwand, viel Liebe“, so Astrid Ginters Fazit, „um den Menschen einen Abend zu gestalten, der völlig anders als der Alltag ist. Spannend, unterhaltend und für die meisten auch ungewohnt spät!“ Es kommt bombastisch an, sagt sie – und plant für den Herbst schon den nächsten Casino-Abend.
Hier geht's zur Residenzseite der Belia Seniorenresidenz Krefeld!
Hier geht's zur Residenzseite der Belia Tagespflege Krefeld!
Hier geht's zur Residenzseite der Belia Hausgemeinschaft Krefeld!


