Belia Seniorenresidenz Kamp-Lintfort

Belia spielt Zukunftsmusik - Digitalisierung in den Belia Seniorenresidenzen

Wie und wo die Digitalisierung in Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden kann, testet Belia gerade aus. Dass Digitalisierung aber möglich und sinnvoll ist, steht längst fest.

Kamp-Lintfort. Bitte denken Sie nicht sofort an den niedlichen Roboter Pepper, wenn Sie „Digitalisierung in der Pflege“ hören. Wenn die Digitalisierung in den nächsten Wochen und Monaten bei Belia Einzug hält, werden Prozesse vereinfacht, die im Hintergrund stattfinden. Zum Beispiel die Dokumentation: Pflegeeinrichtungen haben die Pflicht zu dokumentieren, doch das bindet enorm viel Zeit bei den Mitarbeitenden. Wird der bürokratische Zeitaufwand verringert, bleibt mehr Zeit für die Bewohner.

Welche Pflegeprozesse per Tablet dokumentiert werden können, testet derzeit eine Projektgruppe in der Belia Seniorenresidenz Kamp-Lintfort. Einrichtungsleiterin Natascha Anders und ihr Pflegeteam suchen nach sinnvollen Schnittstellen zur Heimverwaltungs-EDV. Denn es soll weder doppelt dokumentiert werden noch dürfen Informationen verloren gehen. Die neue, digitale Dokumentation wird dann Belia-weit geschult und angewendet. EL Natascha Anders ist gespannt: „Wir finden es immer spannend, Neues auszuprobieren, und mein ganzes Team macht immer gerne mit.“

Digitale Erfahrungen sammelte man bei Belia bereits umfassend in einem ganz anderen Zusammenhang: „Wegen Corona haben wir unsere Angehörigensprechstunden virtuell durchgeführt. Natürlich fehlte der persönliche Kontakt. Trotzdem waren die Angehörigen froh, mit uns „an einem Tisch“ zu sitzen“, sagt Andreas Anspach. Wenn die Erfahrungen weiter so positiv sind, kündigt sich schon ein neues Projekt an: Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Einschätzung des Sturzrisikos soll die Sicherheit unserer Bewohner verbessert werden. Aber psst: Das ist noch Zukunftsmusik.

 

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