Serie „Was macht Belia?“ – Geschäftsführer Andras Anspach über die neuen Belia-Begrüßungsteams

„Für viele Menschen beginnt mit dem Einzug in eine Seniorenresidenz ein völlig neuer Lebensabschnitt. Umso wichtiger ist mir, dass wir nicht erst aufeinandertreffen, wenn der Umzugswagen vor der Tür steht. Deshalb besuchen unsere neuen Belia-Begrüßungsteams künftige Bewohnerinnen und Bewohner bereits im Krankenhaus und stellen sich vor.

Natürlich haben solche Besuche zunächst einen ganz praktischen Hintergrund. Unsere Kolleginnen und Kollegen können wichtige Informationen aufnehmen, die für den Einzug und die pflegerische Versorgung entscheidend sind. Vor allem lernen wir den Menschen schon kennen, bevor er bei uns einzieht. Welche Medikamente werden aktuell gegeben? Gibt es Besonderheiten bei der Versorgung? Welche Gewohnheiten oder Bedürfnisse sollten wir kennen? Solche Gespräche helfen uns, den Einzug gut vorzubereiten und die Übergabe zwischen Krankenhaus und Belia Seniorenresidenz zu verbessern.

Mindestens genauso wichtig ist mir aber der menschliche Aspekt. Der erste Tag in einer Seniorenresidenz ist für viele Menschen mit Unsicherheit verbunden. Wenn sie dann bekannte Gesichter sehen, fällt das Ankommen oft leichter. Unsere Begrüßungsteams nehmen sich deshalb Zeit für Gespräche und bringen ein kleines Willkommensgeschenk mit: einen silbernen Bilderrahmen mit einem Foto des Zimmers, das die Bewohnerin oder den Bewohner bei uns erwartet.

Ein Kollege berichtete mir kürzlich von einem Besuch im Krankenhaus, der ihn sehr bewegt hat. Die zukünftige Bewohnerin brach vor Freude in Tränen aus. Sie sagte, außer ihrer Tochter bekomme sie sonst keinen Besuch und sie habe damit überhaupt nicht gerechnet. Weil es an diesem Tag sehr heiß war, brachte das Begrüßungsteam ihr außerdem ein Eis mit. Auch die Mitarbeitenden der Station nahmen den Besuch sehr positiv wahr.

Solche Rückmeldungen hören wir immer wieder. Künftige Bewohnerinnen und Bewohner sagen: „Wie, Sie kommen mich schon hier im Krankenhaus besuchen?“ oder „Das kennt man von anderen Pflegeheimen gar nicht.“ Auch Angehörige freuen sich, dass ihre Mutter oder ihr Vater die ersten Mitarbeitenden schon vor dem Einzug kennenlernen kann. Der Bilderrahmen mit dem Foto des künftigen Zimmers hilft vielen dabei, sich vorzustellen, was sie bei Belia erwartet.

Mit der Zeit entstehen auch in den Krankenhäusern persönliche Kontakte. Unsere Begrüßungsteams werden an manchen Empfangstheken bereits wiedererkannt, die Sozialdienste kennen ihre Ansprechpartner. Genau so stelle ich mir Zusammenarbeit vor: persönlich und verlässlich und immer mit dem Menschen im Mittelpunkt.

Die Begrüßungsteams bestehen zunächst aus Einrichtungsleitungen und Pflegedienstleitungen. Perspektivisch werden auch Wohnbereichsleitungen, Pflegefachkräfte und Auszubildende diese Aufgabe übernehmen. Das gefällt mir besonders. Denn wer Belia im Krankenhaus vertritt, trägt uns als Belia nach außen und zeigt, wofür wir als Unternehmen stehen.

Jeder Besuch dauert vielleicht nur eine Stunde. Für den Menschen, der kurz vor einem großen Schritt in seinem Leben steht, kann er aber einen echten Unterschied machen.“

Teilen: