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Bochum: Die Belia Langendreer steht kurz vorm Startschuss

Langendreer. An der Hauptstraße, zwischen Marktplatz und Bahnhof Langendreer, ist in den letzten Monaten die neue Belia Seniorenresidenz entstanden. Hinter den Kulissen herrscht Betriebsamkeit für den großen Moment der Eröffnung.

„Man kann von außen nicht erahnen, wie groß unser Garten ist“, sagt Sebastian Fittkau und schaut über die Wege, über die bald die ersten Bewohner flanieren werden. Noch herrschen die Handwerker über die neue Belia Seniorenresidenz in Bochum-Langendreer. Das Haus ist fertig, doch die Innenausstattung verlangt noch ein letztes Feintuning: „Schließlich soll zur Eröffnung nicht nur alles perfekt, sondern auch corona-sicher sein“, so der Einrichtungsleiter.

Wegen der Pandemie verläuft der Start der neuen Senioreneinrichtung anders als üblich. Auf eine Baustellenparty für Interessenten und Bewerber mussten Fittkau und sein Team ebenso verzichten wie auf eine große Sause zur Eröffnung im November. Klassische Hausführungen gibt es nicht, doch für Besichtigungen werden Einzeltermine vergeben. „Ab nächster Woche nehme ich Kontakt zu den Interessenten auf und plane die Besichtigungen“, so Fittkau. Er schmunzelt: „Vor einigen Wochen standen wir mit einem kleinen Stand auf dem Marktplatz. Dort haben wir erfahren, dass wir schon voll und ausgebucht seien. Das stimmt nicht! Wir haben noch keinen einzigen Vertrag abgeschlossen und fangen jetzt erst mit der Belegung an.“ So eine Belegung dauert außerdem ihre Zeit: Man geht dabei Wohnbereich für Wohnbereich vor, denn mit wachsender Bewohnerzahl wächst erst das Pflegeteam.

Derzeit besteht Sebastian Fittkaus Starterteam aus 23 Personen: Pflegedienstleitung, Pflegehilfs- und Pflegefachkräfte, Küche, Verwaltung, Haustechnik, Betreuender Sozialer Dienst, Reinigung, Wäscherei. Die erste Mitarbeiterin startete schon zum 15. Mai – zunächst in einer anderen Belia-Einrichtung, um sich in die Qualitätsvorgaben des Betreibers einzuarbeiten. Alle Mitarbeiter des Starterteams lernen das Besondere an Belia vorab kennen: in anderen Betriebsstätten sowie in intensiven Schulungen im Belia-„Hauptquartier“ an der Königsallee. Als Nebeneffekt findet das neue Team zusammen. „Ich war ganz überrascht, als ich von meinen neuen Mitarbeitern nach einer Woche eine Karte und eine Kiste mit zwölf Bieren aus aller Welt bekam“, sagt der Einrichtungsleiter. „Eine unglaubliche nette Geste, weil ich gerne und viel reise.“

Sebastian Fittkau steckt außerdem seit Wochen viel Energie in die Netzwerkarbeit. Mit dem Evangelischen Krankenhaus Witten existiert ein Kooperationsvertrag, auch mit dem Ärztenetzwerk Bochum-Ost wird die Seniorenresidenz zukünftig zusammenarbeiten. Später wird es sicher eine Zusammenarbeit mit den Kindergärten im Stadtteil geben. Und auch ein Mittagstisch für externe Besucher ist in Planung, sogar ein Catering für Organisationen und Unternehmen ohne eigene Kantine könnte sich im Laufe der Zeit etablieren.

Die Belia Seniorenresidenz Langendreer ist in Bochum die dritte Einrichtung des Betreibers, nach Riemke und Wattenscheid. In jedem Haus legt man viel Wert auf die Verankerung in den Stadtteil. So tragen alle Wohnbereiche stets die Namen von zentralen Orten: in Langendreer sind das „Rheinischer Esel“, „Müsers Vermächtnis“, „Zeche Vereinigte Urbanus“ und „Sonnenleite“. Eigens gemalte Bilder zeigen diese Orte auf dem entsprechenden Wohnbereich – übrigens nicht nur zum Dekorationszweck, wie Fittkau erklärt, sondern auch als Orientierung innerhalb des Hauses.

Nun wird es Zeit, dass die ersten Bewohner die liebevolle Ausstattung zu sehen bekommen. „Ich bin Feuer und Flamme und freue mich sehr. Ich war sogar schon beim Richtfest im September 2019 dabei und konnte sehen, wie das Haus wächst. Bald wird das Haus mit Leben erfüllt.“

 

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