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Neue Pflegeausbildung führt zur Änderung der Ausbildungsumlage

Mit dem Jahreswechsel tritt zum 01.01.2020 eine weitere Änderung durch das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe in Kraft.

Die einheitliche Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau od. Pflegefachmann für zugelassene Krankenhäuser (gem. § 108 SGB V)  sowie stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen (gem. § 71 Abs. 2 SGB XI sowie § 72 Abs. 1 SGB XI)  soll dem Fachkräftemangel entgegenwirken und dazu beitragen, die Qualitätsstandards der praktischen Ausbildung zu erfüllen.

Zur Finanzierung der einheitlichen Ausbildung wird ein neuer Umlagebeitrag erhoben. Dieser Betrag fließt in einen Ausgleichsfonds, aus dem die anfallenden Ausbildungskosten finanziert werden. Mit Beginn der neuen Pflegeausbildung ab 2020 können diese Umlagebeiträge zusätzlich zum Heimentgelt erhoben werden.

Der Umlagebeitrag für die länderspezifischen Ausbildungsfonds bleibt allerdings bestehen, da sich auch die einzelnen Bundesländer an den Kosten beteiligen.

Somit werden ab dem 01.01.2020 mit dem Entgelt insgesamt zwei  Beiträge zur Finanzierung der Ausbildungsumlage ausgewiesen.

Zur Beantwortung von Fragen zum Heimentgelt stehen Ihnen die Belia Mitarbeiter der Verwaltung vor Ort auch gerne persönlich zur Verfügung.

 

Weitere Informationen zur Reform der Pflegeberufe finden Sie hier.